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XORAYA N16000
Der XORAYA N16000 fungiert als zentraler Knotenpunkt eines verteilten Datenloggersystems, welches verschiedene Datenlogger und Tastköpfe im Fahrzeug miteinander vernetzt.
- Zentraler Hub zur Erfassung Ethernet-basierter Daten im Fahrzeug
- Bis zu 15 Gbit/s Aufzeichnungsgeschwindigkeit
- Wechseldatenträger mit bis zu 32 TB
- Kaskadierbar über Tastköpfe und Datenlogger
| Datenrate | Bis zu 15 Gbit/s |
|---|---|
| Speicherkapazität | Bis zu 32 TB Wechseldatenträger |
| Zeitstempel | 100 ns |
| Temperaturen | -40 bis +60 °C |
| Abmessungen | 133 x 482 x 352 mm |
| Bussysteme | Gbit-Ethernet, 100BASE-T1, SFP+ |
|---|---|
| Konfigurationen | |
| Hinweis | Weitere Schnittstellen und Konfigurationen auf Anfrage |
Produktdetails
Produktbeschreibung
Der N16000 ist die nächste Evolutionsstufe der XORAYA N-Serie und unterstützt jetzt eine Datenrate von bis zu 15 Gbit/s. Er dient als zentrales Hub, um alle Datenerfassungsgeräte im Fahrzeug zentral aufzeichnen zu können. Die Daten gelangen über 1 GbE/10 GbE-Schnittstellen – bspw. von kaskadierbaren Datenloggern und Tastköpfen – zur Datensenke und werden auf einer wechselbaren PCIe-Speichereinheit (XORAYA RSU) mit bis zu 32 TB gespeichert. Alternativ können die Daten aber auch direkt über Ethernet auf ein externes Computersystem übertragen werden.
Gerätevarianten
Die Datensenke ist in unterschiedlichen Gerätevarianten verfügbar, die sich vor allem in ihrer Schnittstellenkonfiguration unterscheiden. Standardmäßig stehen zwei Varianten zur Verfügung:
| Konfiguration 1 |
|
| Konfiguration 2 |
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Features & Funktionen
Das Gerät verfügt über umfangreiche Funktionen zur Konfiguration, Steuerung und Analyse von Datenaufzeichnungen. Die folgende Liste zeigt einen Auszug zentraler Funktionen. Eine vollständige Beschreibung finden Sie unter Technischen Daten bzw. dem Reiter Software.
- Konfiguration von Hardware- und Softwareschnittstellen
- Definition von Signalen und Triggerbedingungen
- Triggergesteuerte Datenaufzeichnung und Snapshots
- Live-Monitoring von Nachrichten und Signalen inklusive grafischer Darstellung
- Download und Verwaltung aufgezeichneter Daten auf Wechselspeichern
- Analyse-, Filter- und Suchfunktionen für Messdaten
- Export der Aufzeichnungen in gängige Analyseformate (z. B. MF4, PCAP)
Einsatzbereiche
Dank modularer Architektur und umfassender Unterstützung aller gängigen Automotive-Schnittstellen über angeschlossene Datenlogger und Tastköpfe eignet sich die Datensenke für vielfältige Entwicklungs-, Test- und Analyseaufgaben.
- Fahrzeugerprobung und Datenerfassung im Fahrversuch
- Datenaufzeichnung und Analyse in Entwicklungs- und Testumgebungen
- Analyse und Monitoring von Busnetzen (z. B. Automotive Ethernet)
- Analyse und Validierung von E/E-Architekturen
- Diagnosekommunikation und Fehlersuche im Fahrzeugnetzwerk (z. B. UDS, DoIP)
- Aufzeichnung von Sensor- und Rohdaten für ADAS- und automatisierte Fahrfunktionen
- Flottenversuche und großskalige Datenerfassung über mehrere Fahrzeuge
Projektspezifische Anpassungen
Dank einer modularen Systemarchitektur bieten unsere Lösungen flexible Anpassungsmöglichkeiten für Entwicklungs- und Testprojekte. Individuelle Hardware- und Funktionskonfigurationen ermöglichen eine nahtlose Integration in bestehende Fahrzeug- und Testumgebungen.
- Zusätzliche Schnittstellen und spezielle Protokolle
- Funktionsumfang, Trigger-Logiken und Exportformate
- Erfassungsgeschwindigkeit, Speicherausstattung und Systemleistung
- Kundenspezifische Einbauracks sowie komplette Fahrzeug-Integrationen
Verifikation, Tests & Normkonformität
Alle Geräte durchlaufen umfassende Verifikationsprüfungen, darunter Funktionstests, Boundary-Scan-Tests und Systemtests sowie EMV-Prüfungen. Ergänzend erfolgen mechanische Funktions- und Abnutzungstests, Vibrationsprüfungen sowie Temperatur- und Feuchtigkeitstests, um die Zuverlässigkeit unter realen Einsatzbedingungen sicherzustellen.
Außerdem führen wir Compliance-Tests für Automotive- und Standard-Ethernet-Schnittstellen mit Teledyne LeCroy Messsystemen und der QualiPHY-Software durch. Dadurch entstehen normgerechte, reproduzierbare Messergebnisse, die eine verlässliche Integration in Fahrzeugnetzwerke und Entwicklungsumgebungen ermöglichen.
Unsere Entwicklungs- und Unternehmensprozesse erfüllen die Anforderungen der ISO 9001 und ISO 14001. Zudem ist X2E nach TISAX® (ENX Association) zertifiziert und erfüllt die Anforderungen der Automobilindustrie an Informationssicherheit. Alle Geräte tragen die CE-Kennzeichnung und entsprechen den geltenden europäischen Richtlinien.
Technische Daten
Hier finden Sie alle technischen Daten übersichtlich und kompakt zusammengefasst.
Hardware
| Prozessor | Intel Atom C3808 (12M Cache, 2.0 Ghz) |
|---|---|
| Arbeitsspeicher | 32, 96 GB RAM |
| Datenrate | Bis zu 15 Gbit/s |
| Datenspeicher | Removable Storage Unit (XORAYA RSU) mit bis zu 32 TB |
| Zeitstempel | 100 ns |
| Externe Betriebsspannung | 6 bis 32 V |
| Stromaufnahme (bei 12 V) |
|
| Temperaturbereich | -40 bis +60 °C |
| Abmessungen | 133 x 482 x 352 mm (H × B × T) |
| Gewicht | 8,1 kg |
| Powercaps | Ja |
| Gehäuse | Aluminium eloxiert |
| Sonstiges | – |
Software
| Betriebssystem | Embedded Linux |
|---|---|
| Speicherformate | MF4, Wireshark PCAP |
| Softwareprotokolle | CCP/XCP, PLP, XLP |
| Aufwachen | Wakeline/Trigger |
| Software | XORAYA WebGUI |
| Sonstiges | Automatic Sleep Mode |
Schnittstellen
| Out-of-the-box-Konfigurationen | |
|---|---|
| Konfiguration 1 |
|
| Konfiguration 2 |
|
| Sonstige Schnittstellen | |
| Non-logging |
|
Alle technischen Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Irrtümer und Fehler vorbehalten.
Zubehör
Hier finden Sie passendes Zubehör für den XORAYA N16000. Von Erweiterungsmodulen bis hin zu Integrations- und Anschlusslösungen für den projektspezifischen Einsatz.

Xoraya RSU
Removable Storage Units sind speziell für die Datenlogger N16000 und N8000 konzipierte Wechseldatenträger

Xoraya Datacube-N1
Auslesestation für eine Removable Storage Unit, wie sie von den Datenloggern N16000 und N8000 verwendet wird

Xoraya Datacube-N3
Auslesestation für bis zu drei XORAYA RSUs, wie sie von den Datenloggern N16000 und N8000 verwendet werden
Downloads
Hier finden Sie passendes Zubehör für den XORAYA N16000. Von Erweiterungsmodulen bis hin zu Integrations- und Anschlusslösungen für den projektspezifischen Einsatz.
FAQ
In diesem FAQ finden Sie Antworten auf zentrale Fragen rund um die XORAYA N16000 Datensenke – von typischen Einsatzszenarien über technische Eigenschaften bis hin zur Einordnung im Vergleich zu anderen Lösungen.
Für welche Anwendungen kommt der N16000 typischerweise zum Einsatz?
Der XORAYA N16000 ist eine zentrale Datensenke für verteilte Loggersysteme und vernetzt mehrere Datenlogger und Tastköpfe. Er ermöglicht die hochperformante, synchrone Aufzeichnung großer Datenmengen aus verschiedenen Quellen – insbesondere in datenintensiven Anwendungen wie ADAS und autonomem Fahren.
Typische Anwendungen im Automotive-Bereich:
- Zentrales Hochleistungs-Datenlogging (z. B. ADAS, autonomes Fahren)
- Fahrzeugentwicklung und Funktionsvalidierung
- Testfahrten und Fahrzeugerprobung
Weitere Einsatzbereiche:
- Robotik und autonome Systeme
- Maschinenbau und industrielle Anlagen (zentrales Prozessdatenlogging)
- Luft- und Raumfahrt (verteilte Datenerfassung)
- Forschung und Entwicklung (hochkanalige Messdatenerfassung)
Mit welchen Geräten ist der N16000 kompatibel?
Die XORAYA N16000 Datensenke nutzt Wechselspeicher (XORAYA RSU) zur Datenspeicherung und ist für den Einsatz in verteilten Loggersystemen ausgelegt. Die Datensenke kann mit Tastköpfen sowie verschiedenen Datenloggern kombiniert werden und fungiert als zentrale Instanz im Gesamtsystem.
Was ist der Unterschied zwischen einem N16000 und dem N8000?
Der N8000 zeichnet Daten mit bis zu 8 Gbit/s auf. Der N16000 ist die nächste Evolutionsstufe der XORAYA N-Serie und unterstützt jetzt eine Datenrate von bis zu 15 Gbit/s.
Welche Anforderungen und Standards erfüllt das Gerät?
Die XORAYA N16000 Datensenke wurde für den Einsatz in Automotive-Testumgebungen entwickelt und erfüllt typische Anforderungen für Mess- und Datenaufzeichnungssysteme in Fahrzeugnetzwerken (Vehicle Networks). Die XORAYA N16000 Datensenke unterstützt gängige Automotive-Technologien, Diagnose-Standards und Zeit-Synchronisationsverfahren.
Welche Bussysteme und Schnittstellen unterstützt die N16000 Datensenke?
Für den XORAYA N16000 stehen mehrere Hardwarevarianten zur Verfügung. Jede Variante kombiniert unterschiedliche Anzahlen und Typen der unterstützten Bussysteme und Schnittstellen.
Die Datensenke ünterstützt folgende Schnittstellen:
- Automotive Ethernet (100BASE-T1)
- Gbit-Ethernet
- SFP+
Diese Hardwarekonfigurationen ermöglichen die parallele Aufzeichnung mehrerer Fahrzeugnetzwerke mit einem einzigen Automotive Datenlogger.
Über angeschlossene Datenlogger und Tastköpfe können weitere Bussysteme wie CAN, CAN-FD, LIN oder FlexRay aufgezeichnet werden.
Mit welchen Softwarelösungen kann der N16000 betrieben und ausgewertet werden?
Der N16000 läuft aktuell mit der Firmware 5, was bedeutet, dass die vollständige Konfiguration und Steuerung über die WebGUI möglich ist. Zum Auslesen der Daten ist keine zusätzliche Hard- oder Software notwendig, da der N16000 über ein Dateisystem verfügt. Er kann wie ein Netzwerkgerät direkt über das Netzwerk ausgelesen werden.
Darüber hinaus wird auch die XORAYA Suite und das XORAYA SDK (Software Development Kit) unterstützt.
Welche Vorteile bietet die modulare Architektur des XORAYA N16000?
Die XORAYA N16000 Datensenke basiert auf einer modular aufgebauten Hardware- und Softwarearchitektur, die flexible Anpassungen für spezifische Entwicklungs- und Testprojekte ermöglicht. So lässt sich das System nahtlos in bestehende Fahrzeug- und Testumgebungen integrieren.
- Zusätzliche Schnittstellen und spezielle Protokolle
- Funktionsumfang, Trigger-Logiken und Exportformate
- Erfassungsgeschwindigkeit, Speicherausstattung und Systemleistung
- Kundenspezifische Einbauracks sowie komplette Fahrzeug-Integrationen
Wodurch hebt sich der XORAYA N16000 von anderen Produkten auf dem Markt ab?
Der XORAYA N16000 kombiniert zahlreiche Ethernet-Schnittstellen und hohe Datenbandbreite in einem System. In Verbindung mit der XORAYA Plattform lassen sich skalierbare Logging-Systeme für komplexe Fahrzeugerprobungen aufbauen.
Der XORAYA N16000 unterscheidet sich von vielen Datenloggern und -senken auf dem Markt durch folgende zentrale Eigenschaften:
- Unterstützung moderner Fahrzeugnetzwerke
Der N16000 unterstützt über angeschlossene Datenlogger und Tastköpfe HS-CAN, CAN-FD, Automotive Ethernet (100/1000BASE-T1), Gbit-Ethernet, FlexRay, RS-232, LIN sowie analoge und digitale Eingänge. - Modulare Architektur für flexible Testaufbauten
Der N16000 bietet flexible Anpassungsmöglichkeiten für Entwicklungs- und Testprojekte. Individuelle Hardware- und Funktionskonfigurationen ermöglichen eine nahtlose Integration in bestehende Fahrzeug- und Testumgebungen.. - Solide Datenbandbreite für moderne Fahrzeugarchitekturen
Mit einer Datenbandbreite von bis zu 15 Gbit/s können Daten aus mehreren Fahrzeugnetzwerken gleichzeitig aufgezeichnet werden. Dies ist insbesondere für Ethernet-basierte Fahrzeugarchitekturen und datenintensive Messungen relevant. - Robustheit für reale Fahrzeugerprobungen
Der N16000 ist für den Einsatz in Erprobungsfahrzeugen ausgelegt und temperatur- sowie vibrationsbeständig konstruiert. - Erweiterbarkeit innerhalb einer Systemplattform
Durch die Integration in die XORAYA Systemplattform kann die Senke mit weiteren Geräten und Speicherlösungen kombiniert werden. Dadurch lassen sich skalierbare Logging-Systeme mit mehreren Geräten für komplexe Messaufgaben aufbauen.