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XORAYA N8000
Der XORAYA N8000 fungiert als zentraler Knotenpunkt eines verteilten Datenloggersystems, welches verschiedene Datenlogger und Tastköpfe im Fahrzeug miteinander vernetzt.
- Zentraler Hub zur Erfassung Ethernet-basierter Daten im Fahrzeug
- Bis zu 8 Gbit/s Aufzeichnungsgeschwindigkeit
- Wechseldatenträger mit bis zu 32 TB
- Kaskadierbar über Tastköpfe und Datenlogger
| Datenrate | Bis zu 8 Gbit/s |
|---|---|
| Speicherkapazität | Bis zu 32 TB Wechseldatenträger |
| Zeitstempel | 100 ns |
| Temperaturen | -40 bis +60 °C |
| Abmessungen | 133 x 482 x 352 mm |
| Bussysteme | Gbit-Ethernet, 100BASE-T1, SFP+ |
|---|---|
| Konfigurationen | |
| Hinweis | Weitere Schnittstellen und Konfigurationen auf Anfrage |
Produktdetails
Produktbeschreibung
Der XORAYA N8000 dient als zentraler Knotenpunkt im Fahrzeug, der verschiedene Datenlogger miteinander verbindet. Kompakte und spezialisierte Tastköpfe können nahe an der Quelle platziert werden und Daten per 1GbE-/10GbE-Leitung zum N8000 übertragen. Eine wechselbare PCIe-Speichereinheit, die aus NVMe-SSDs besteht, speichert bis zu 32 TB Logdaten. Alternativ können Daten über Ethernet direkt auf ein externes Computersystem heruntergeladen werden.
Gerätevarianten
Die Datensenke ist in unterschiedlichen Gerätevarianten verfügbar, die sich vor allem in ihrer Schnittstellenkonfiguration unterscheiden. Standardmäßig stehen zwei Varianten zur Verfügung:
| Konfiguration 1 |
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| Konfiguration 2 |
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Features & Funktionen
Das Gerät verfügt über umfangreiche Funktionen zur Konfiguration, Steuerung und Analyse von Datenaufzeichnungen. Die folgende Liste zeigt einen Auszug zentraler Funktionen. Eine vollständige Beschreibung finden Sie unter Technischen Daten bzw. dem Reiter Software.
- Konfiguration von Hardware- und Softwareschnittstellen
- Definition von Signalen und Triggerbedingungen
- Triggergesteuerte Datenaufzeichnung und Snapshots
- Live-Monitoring von Nachrichten und Signalen inklusive grafischer Darstellung
- Download und Verwaltung aufgezeichneter Daten auf Wechselspeichern
- Analyse-, Filter- und Suchfunktionen für Messdaten
- Export der Aufzeichnungen in gängige Analyseformate (z. B. MF4, PCAP)
Einsatzbereiche
Dank modularer Architektur und umfassender Unterstützung aller gängigen Automotive-Schnittstellen über angeschlossene Datenlogger und Tastköpfe eignet sich die Datensenke für vielfältige Entwicklungs-, Test- und Analyseaufgaben.
- Fahrzeugerprobung und Datenerfassung im Fahrversuch
- Datenaufzeichnung und Analyse in Entwicklungs- und Testumgebungen
- Analyse und Monitoring von Busnetzen (z. B. Automotive Ethernet)
- Analyse und Validierung von E/E-Architekturen
- Diagnosekommunikation und Fehlersuche im Fahrzeugnetzwerk (z. B. UDS, DoIP)
- Aufzeichnung von Sensor- und Rohdaten für ADAS- und automatisierte Fahrfunktionen
- Flottenversuche und großskalige Datenerfassung über mehrere Fahrzeuge
Projektspezifische Anpassungen
Dank einer modularen Systemarchitektur bieten unsere Lösungen flexible Anpassungsmöglichkeiten für Entwicklungs- und Testprojekte. Individuelle Hardware- und Funktionskonfigurationen ermöglichen eine nahtlose Integration in bestehende Fahrzeug- und Testumgebungen.
- Zusätzliche Schnittstellen und spezielle Protokolle
- Funktionsumfang, Trigger-Logiken und Exportformate
- Erfassungsgeschwindigkeit, Speicherausstattung und Systemleistung
- Kundenspezifische Einbauracks sowie komplette Fahrzeug-Integrationen
Verifikation, Tests & Normkonformität
Alle Geräte durchlaufen umfassende Verifikationsprüfungen, darunter Funktionstests, Boundary-Scan-Tests und Systemtests sowie EMV-Prüfungen. Ergänzend erfolgen mechanische Funktions- und Abnutzungstests, Vibrationsprüfungen sowie Temperatur- und Feuchtigkeitstests, um die Zuverlässigkeit unter realen Einsatzbedingungen sicherzustellen.
Außerdem führen wir Compliance-Tests für Automotive- und Standard-Ethernet-Schnittstellen mit Teledyne LeCroy Messsystemen und der QualiPHY-Software durch. Dadurch entstehen normgerechte, reproduzierbare Messergebnisse, die eine verlässliche Integration in Fahrzeugnetzwerke und Entwicklungsumgebungen ermöglichen.
Unsere Entwicklungs- und Unternehmensprozesse erfüllen die Anforderungen der ISO 9001 und ISO 14001. Zudem ist X2E nach TISAX® (ENX Association) zertifiziert und erfüllt die Anforderungen der Automobilindustrie an Informationssicherheit. Alle Geräte tragen die CE-Kennzeichnung und entsprechen den geltenden europäischen Richtlinien.
Technische Daten
Hier finden Sie alle technischen Daten des XORAYA N8000 übersichtlich und kompakt zusammengefasst.
Hardware
| Prozessor | Intel Xeon D-1539 |
|---|---|
| Arbeitsspeicher | 32, 48, 96 GB RAM |
| Datenrate | Bis zu 8 Gbit/s |
| Datenspeicher | Removable Storage Unit (XORAYA RSU) mit bis zu 32 TB |
| Zeitstempel | 100 ns |
| Externe Betriebsspannung | 6 bis 32 V |
| Stromaufnahme (bei 12 V) |
|
| Temperaturbereich | -40 bis +60 °C |
| Abmessungen | 133 x 482 x 352 mm (H × B × T) |
| Gewicht | 8,1 kg |
| Powercaps | Ja |
| Gehäuse | Aluminium eloxiert |
| Sonstiges | – |
Software
| Betriebssystem | Embedded Linux |
|---|---|
| Speicherformate | MF4, Wireshark PCAP |
| Softwareprotokolle | CCP/XCP, PLP, XLP |
| Aufwachen | Wakeline/Trigger |
| Software | XORAYA WebGUI |
| Sonstiges | Automatic Sleep Mode |
Schnittstellen
| Out-of-the-box-Konfigurationen | |
|---|---|
| Konfiguration 1 |
|
| Konfiguration 2 |
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| Sonstige Schnittstellen | |
| Non-logging |
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Alle technischen Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Irrtümer und Fehler vorbehalten.
Zubehör
Hier finden Sie passendes Zubehör für den XORAYA N8000. Von Erweiterungsmodulen bis hin zu Integrations- und Anschlusslösungen für den projektspezifischen Einsatz.

Xoraya RSU
Removable Storage Units sind speziell für die Datenlogger N16000 und N8000 konzipierte Wechseldatenträger

Xoraya Datacube-N1
Auslesestation für eine Removable Storage Unit, wie sie von den Datenloggern N16000 und N8000 verwendet wird

Xoraya Datacube-N3
Auslesestation für bis zu drei XORAYA RSUs, wie sie von den Datenloggern N16000 und N8000 verwendet werden
Downloads
Hier finden Sie alle relevanten Unterlagen und Software-Versionen für den XORAYA N8000 zur Unterstützung von Integration und Anwendung.
FAQ
In diesem FAQ finden Sie Antworten auf zentrale Fragen rund um die XORAYA N8000 Datensenke – von typischen Einsatzszenarien über technische Eigenschaften bis hin zur Einordnung im Vergleich zu anderen Lösungen.
Für welche Anwendungen kommt der N8000 typischerweise zum Einsatz?
Der XORAYA N8000 dient als zentrale Datensenke in verteilten Loggersystemen und bündelt Datenströme mehrerer Datenlogger und Tastköpfe. Dadurch ermöglicht er die synchrone Erfassung und Speicherung großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen.
Seine Stärken spielt der N8000 insbesondere in Anwendungen mit hohem Datenaufkommen aus – etwa bei ADAS-Systemen und im Bereich des autonomen Fahrens.
Typische Anwendungen im Automotive-Bereich:
- Zentrales Datenlogging in komplexen Fahrzeugsystemen (z. B. ADAS, autonomes Fahren)
- Fahrzeugentwicklung und Funktionsabsicherung
- Testfahrten und Erprobung
Weitere Einsatzbereiche:
- Robotik und autonome Systeme
- Maschinenbau und industrielle Anlagen (zentrale Datenerfassung)
- Luft- und Raumfahrt (verteilte Messsysteme)
- Forschung und Entwicklung (Erfassung umfangreicher Messdaten)
Mit welchen Geräten ist der N8000 kompatibel?
Die XORAYA N8000 Datensenke verwendet Wechselspeicher (XORAYA RSU) zur Datenspeicherung und ist für den Aufbau zentraler Logging-Architekturen konzipiert. Die Datensenke kann mit Tastköpfen und Datenloggern aus dem XORAYA Ökosystem kombiniert werden und ermöglicht so skalierbare, verteilte Messsysteme.
Was ist der Unterschied zwischen einem N8000 und dem N16000?
Der N8000 zeichnet Daten mit bis zu 8 Gbit/s auf. Der N16000 ist die nächste Evolutionsstufe der XORAYA N-Serie und unterstützt jetzt eine Datenrate von bis zu 15 Gbit/s.
Welche Anforderungen und Standards erfüllt das Gerät?
Die XORAYA N8000 Datensenke wurde für den Einsatz in Automotive-Testumgebungen entwickelt und erfüllt typische Anforderungen für Mess- und Datenaufzeichnungssysteme in Fahrzeugnetzwerken (Vehicle Networks). Die XORAYA N8000 Datensenke unterstützt gängige Automotive-Technologien, Diagnose-Standards und Zeit-Synchronisationsverfahren.
Welche Bussysteme und Schnittstellen unterstützt die N8000 Datensenke?
Für den XORAYA N8000 stehen mehrere Hardwarevarianten zur Verfügung. Jede Variante kombiniert unterschiedliche Anzahlen und Typen der unterstützten Bussysteme und Schnittstellen.
Die Datensenke ünterstützt folgende Schnittstellen:
- Automotive Ethernet (100BASE-T1)
- Gbit-Ethernet
- SFP+
Diese Hardwarekonfigurationen ermöglichen die parallele Aufzeichnung mehrerer Fahrzeugnetzwerke mit einem einzigen Automotive Datenlogger.
Über angeschlossene Datenlogger und Tastköpfe können weitere Bussysteme wie CAN, CAN-FD, LIN oder FlexRay aufgezeichnet werden.
Mit welchen Softwarelösungen kann der N8000 betrieben und ausgewertet werden?
Der N8000 läuft aktuell mit der Firmware 5, was bedeutet, dass die vollständige Konfiguration und Steuerung über die WebGUI möglich ist. Zum Auslesen der Daten ist keine zusätzliche Hard- oder Software notwendig, da der N8000 über ein Dateisystem verfügt. Er kann wie ein Netzwerkgerät direkt über das Netzwerk ausgelesen werden.
Darüber hinaus wird auch die XORAYA Suite und das XORAYA SDK (Software Development Kit) unterstützt.
Welche Vorteile bietet die modulare Architektur des XORAYA N8000?
Die XORAYA N8000 Datensenke basiert auf einer modular aufgebauten Hardware- und Softwarearchitektur, die flexible Anpassungen für spezifische Entwicklungs- und Testprojekte ermöglicht. So lässt sich das System nahtlos in bestehende Fahrzeug- und Testumgebungen integrieren.
- Zusätzliche Schnittstellen und spezielle Protokolle
- Funktionsumfang, Trigger-Logiken und Exportformate
- Erfassungsgeschwindigkeit, Speicherausstattung und Systemleistung
- Kundenspezifische Einbauracks sowie komplette Fahrzeug-Integrationen
Wodurch hebt sich der XORAYA N8000 von anderen Produkten auf dem Markt ab?
Der XORAYA N8000 kombiniert zahlreiche Ethernet-Schnittstellen und hohe Datenbandbreite in einem System. In Verbindung mit der XORAYA Plattform lassen sich skalierbare Logging-Systeme für komplexe Fahrzeugerprobungen aufbauen.
Der XORAYA N8000 unterscheidet sich von vielen Datenloggern und -senken auf dem Markt durch folgende zentrale Eigenschaften:
- Unterstützung moderner Fahrzeugnetzwerke
Der N8000 unterstützt über angeschlossene Datenlogger und Tastköpfe HS-CAN, CAN-FD, Automotive Ethernet (100/1000BASE-T1), Gbit-Ethernet, FlexRay, RS-232, LIN sowie analoge und digitale Eingänge. - Modulare Architektur für flexible Testaufbauten
Der N8000 bietet flexible Anpassungsmöglichkeiten für Entwicklungs- und Testprojekte. Individuelle Hardware- und Funktionskonfigurationen ermöglichen eine nahtlose Integration in bestehende Fahrzeug- und Testumgebungen.. - Solide Datenbandbreite für moderne Fahrzeugarchitekturen
Mit einer Datenbandbreite von bis zu 8 Gbit/s können Daten aus mehreren Fahrzeugnetzwerken gleichzeitig aufgezeichnet werden. Dies ist insbesondere für Ethernet-basierte Fahrzeugarchitekturen und datenintensive Messungen relevant. - Robustheit für reale Fahrzeugerprobungen
Der N8000 ist für den Einsatz in Erprobungsfahrzeugen ausgelegt und temperatur- sowie vibrationsbeständig konstruiert. - Erweiterbarkeit innerhalb einer Systemplattform
Durch die Integration in die XORAYA Systemplattform kann die Senke mit weiteren Geräten und Speicherlösungen kombiniert werden. Dadurch lassen sich skalierbare Logging-Systeme mit mehreren Geräten für komplexe Messaufgaben aufbauen.